5 Semester Medizinstudium in Frankfurt und München, Pädagogik und Heilpädagogik in Augsburg, 8 Jahre Psychotherapie und Organismische Körperarbeit bei Beate Trummer und Dr. Christian Gottwald in München. Seit 1985 Taichi, 1989+92 Intensivkurse Taichi und Qigong bei Yang Xin Rong in Peking, 93-94 Qigong und Taichi Ausbildung in München bei L. Schöfer- Happ, Dr. B. Schmid-Neuhaus und D. Mayer. Medizinisches Qigong, Guolin Qigong, Duft Qigong und Bi Fu Qi bei Qi- Duan Li in Berlin und Neiyang Gong bei Prof. Liu Yafei in Bedeihe.
Wichtige Weiterbildungsseminare in Fan Huan Gong bei Prof. Cong und Arpad Romandy in Illertissen und München, Fliegender Kranich Qigong bei L. Schöfer- Happ und D. Mayer in München, Leitbahnen- Qigong bei Prof. Ding Hongyu in Trostberg, Schwimmender Drache und stilles Qigong bei Professor Lin Zhongpeng in Illertissen, Visualisieren nach Simonton in München, Herz Qigong in Gunzenhausen und Magen II Qigong in Dresden beide bei Prof. Zhang Guande, Hui Chun Gong bei Zhou Yi in Pforzheim und Chan Mi Qigong bei Petra Hinterthür in Pforzheim.
Seit 1989 Unterrichtstätigkeit Taichi und Qigong bei Volkshochschulen und Krankenkassen seit 1994 Kursleiterin der DQGG, seit 2001 Lehrerin der Deutschen Qigong Gesellschaft (DQGG) und seit 2004 Ausbildungslehrerin der DQGG.
Zur
Süddeutsche Zeitung Nr.23o vom 5.1o.99: "Qigong auf dem Weg zur Wissenschaft" (Auszug)
Dieser Beitrag stammt vom 1.Welt-Qi-Gong-Kongress in Hamburg, auf dem medizinische Forschungsergebnisse vorgestellt werden, die belegen, dass die altchinesische Meditations-, Atem-, und Heilgymnastik tatsächlich Heilungsprozesse unterstützt. Der Transfer der Ergebnisse (östliche Parameter) im Westen fällt schwer. Ein physikalisches Erklärungsmodell stellt die Physikprofessorin Wu Bang Hui (Sichuan) vor. Sie ordnet dem Qi die Eigenschaften eines elektromagnetischen Feldes zu. Dementsprechend sei sein Einfluss auf das komplexe System Mensch mit den Wechselwirkungen zwischen einem elektromagnetischen Feld und einem Laserstrahl zu vergleichen. Es sei ein ordnender Parameter, der alle Zellen und Organe in ihrem Aufbau und in ihrer Funktion strukturiere und informiere und somit in seiner Art der Erbsubstanz DNS vergleichbar. Ob Qi stofflicher Natur ist oder nicht, wie und ob es nachgewiesen werden kann ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Ebenso relevant ist die therapeutische Wirkung des Qi. Zahllose Studien belegen den positiven Einfluss der Qigong- Übungen auf das Immunsystem, auf Gehirn- und Herzströme, die Schilddrüsen- oder Zellaktivität. Heilerfolge lassen sich zudem bei Bluthochdruck und Atemwegserkrankungen erzielen. Die Medizinische Qi- Gong-Variante wird gezielt als Therapieform bei Krankheiten eingesetzt. Sie soll die Energie im Körper und damit die Abwehrkräfte stärken, soll das Qi harmonisieren und die Psyche stabilisieren. Ein Beispiel für Therapeutisches Qigong ist das Guolin Qigong, welches in China und inzwischen auch vereinzelt in Deutschland bei der Krebstherapie eingesetzt wird. Sein besonderes Kennzeichen ist eine spezielle Atemtechnik- das so genannte Windatmen. Auch in China wird die Schulmedizin keineswegs über Bord geworfen, sie ist im Gesundheitssystem fest verankert. Aber dort ist man sich bewusst, dass die westliche Heilkunde Grenzen hat und dass diese im Interesse der Patienten überschritten werden müssen.
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